Couchsurfing in Quito

Für diese Woche zwischen dem Weihnachtskonzert und Weihnachten hatten wir Lust auf Natur. Constantin hatte das Couchsurfing in Quito organisiert und sich um das Ziel, den Cotopaxi zu  besteigen, bemüht. Alleine das Couchsurfing war ein großer Glückstreffer, da wir eine reiche, sehr um uns sorgende Familie erwischt haben.

Die Anreise verlief sehr entspannt. Die sieben Stunden Busfahrt hatte ich gut geschlafen, was nicht so selbstverständlich ist. Denn während man aufgrund der viel zu kalten Klimaanlage friert, schwitzt man gleichzeitig auf den komischen Sitzen. Laufende Filme machen das ganze auch nicht unbedingt einfacher.

In Quito, oder mehr einem Vorort, wurden wir von der Freundin unseres Hosters, Sara, abgeholt und zu unserer Unterkunft gefahren. Wir haben nicht schlecht gestaunt als wir die Villa, unser Zuhause für die nächsten paar Nächte, endlich sahen. Und noch viel besser haben wir dann gestaunt, als uns unser Frühstück gemacht wurde. Für jeden zwei Spiegeleier, Brot mit Käse und Wurst, einen guten Kaffee; alles war da.

Beim Frühstücken in Quito
Frühstück in der Villa

Nachdem wir uns noch eine wenig Ruhe gegönnt haben, haben wir uns aus dem Vorort in die Stadt Quito begeben, um den einzigen Tag dort auch etwas zu erleben. Sogar selbst dieser Tag war mit viel Laufen verbunden.

Direkt von der Bushaltestelle sind wir in Richtung von diesem komischen Berg mit der Statue drauf gelaufen, den man gleich von Anfang an gut sah. Auf dem Weg dorthin versuchten wir die fehlenden Sachen für unser geplantes Projekt, den Cotopaxi zu besteigen, zu kaufen. Doch leider vergebens. Wir konnten noch nicht einmal richtige Wandersocken finden, die es bei uns in Deutschland in jedem zweiten Laden gibt. Zum Glück waren wir durch das Couchsurfing gut aufgehoben und bekamen hiervon später noch Hilfe.

Drei Jungs über der Stadt Quito
Wir über Quito

Diese Statue auf dem Berg heißt übrigens Loma El Panecillo. Von hier hatte man einen super Ausblick auf die Stadt, was ich bei meinem letzten Mal hier in Quito auf jeden Fall verpasst habe. Dort oben haben wir dann zu Mittag gegessen und sind anschließend in Richtung der Basicilia del Voto Nacional gelaufen.

 

Blick auf die Basilica del Voto Nacional durch eine Straße
Blick auf die Basilica del Voto Nacional

Der restliche Abend von hier bestand nur noch aus Laufen. Dadurch haben wir aber noch ein wenig der Altstadt gesehen, sind an der Basicilia vorbeigekommen und haben noch einen sehr guten, wenn auch zu teuren, Kaffee trinken dürfen.

Später trafen wir uns mit unser Gastfamilie hier in Quito und gingen zum Essen. Als wir bei Domino’s Pizza ankamen, haben wir erstmal schlecht über die Preise gestaunt und wollten eigentlich woanders hin. Aber auch nur, bis sich herausgestellt hat, dass unsere Familie uns einladen wollte. Letztendlich war die Pizza dann aber doch nicht die beste Idee. Daheim musste ich mich leider einmal übergeben und auch Robin und Cons haben sich über Blähungen beschwert.

Für den nächsten Tag war einmal Zelten geplant. Wir hatten uns entschieden zu dem Kratersee Cuicocha zu fahren und dort eine Nacht zu verbringen. Was wir dort alles lustige erlebt haben, werde ich aber erst in den nächsten Tagen erzählen.

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